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Sonnenschutz ist wichtig. Punkt. Nicht nur wegen Sonnenbrand – sondern weil UV-Strahlung die Haut altern lässt, das Bindegewebe zerstört und im schlimmsten Fall Hautkrebs auslösen kann.
Die besten Strategien sind immer noch die einfachsten:
Intensive Sonne meiden. Kleidung und Kopfbedeckung tragen. Und natürlich: Sonnencreme.
Doch beim Thema UV-Filter wird’s kompliziert. Zwischen „natürlich“, „chemiefrei“ und „reef safe“ verschwimmen die Fakten. Zeit, aufzuräumen.
Man unterscheidet zwei Gruppen – beide schützen dich, beide sind Chemikalien. Deal with it.
Beispiele: Zinkoxid, Titandioxid
Klingt natürlich. Ist es nicht.
Zink wird bei über 1000 °C oxidiert. Titandioxid entsteht durch chemische Prozesse mit Schwefelsäure oder Chlor. Klingt eher nach Labor als nach Lavendelwiese.
Und auch beim Wirkmechanismus ist nix mit Spiegelreflex: Diese Filter absorbieren UV-Strahlung und machen sie zu Wärme – genauso wie die „chemischen“. Nur dass sie sich gerne als Naturtalente ausgeben.
👉 Siehe dazu: Cole, C., Shyr, T., Ou-Yang, H. (2016). Metal oxide sunscreens protect skin by absorption, not by reflection or scattering. Photodermatol Photoimmunol Photomed, 32(1), 5–10. doi.org/10.1111/phpp.12214
😬 Aber:
Hier tut sich was: Neue Filter wie Tinosorb S oder Uvinul A Plus sind richtig gut.
🐠 „Reef Safe“? Sorry, aber nein. Das berühmte Hawaii-Gesetz verbietet genau zwei Filter:
Das war’s.
Octocrylen? Homosalat? Zinkoxid-Nanopartikel? → Alles weiter erlaubt.
Der EcoSun Pass bewertet UV-Filter Kombinationen nach echten, messbaren Kriterien – nicht nach schönen Worten. Er beinhaltet alle verfügbaren UV-Filter und wird ständig anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aktualisiert.
8 Umweltfaktoren werden berücksichtigt:
❌ Cut-off-Kriterium: Wenn’s zu toxisch ist, fliegst du raus
Wenn ein Filter hormonell wirkt oder extrem wassergefährdend ist, wird die Bewertung sofort beendet.
💥 Beispiel: Ethylhexyl Salicylate
👉 „Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung und im Verdacht, das ungeborene Kind zu schädigen.“ Quelle: ECHA
Was bleibt, wird gewichtet. Und wenn die Kombination aus Umweltverträglichkeit und Filtereffizienz passt, gibt’s Punkte.
Ab 200 Punkten gilt: 👉 Das ist aktuell die umweltfreundlichste UV-Filter-Kombination.
🎬 Und jetzt: Zurücklehnen und zuhören. Denn:
Science. It works, bitches.
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