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So schädlich ist Sonnencreme für die Umwelt

Wir wollen Sonnenschutz zu einer täglichen Routine zu machen, ohne den Planeten zu belasten.

Während alle über Umweltschutz und Nachhaltigkeit reden, stellt sich die Frage: Welche Rolle spielt Sonnencreme für die Umwelt und wie lässt sich der ökologische Fußabdruck eines UV-Schutzes geringhalten? Von der Rezeptur bis hin zur Verpackung achten wir bei eco elio auf zuverlässigen Sonnenschutz unter Berücksichtigung der Umweltverträglichkeit.

Biologisch abbaubare Inhaltsstoffe

Wie viele andere Kosmetik- und Körperpflegeprodukte gelangen auch Sonnencremes und ihre Bestandteile über das Abwaschen in unser Grundwasser und über andere Wege ins Meerwasser. Hier liegt das Problem: Einige darin zu findende Inhaltsstoffe sind dabei schwer oder gar nicht von der Umwelt abbaubar, können zu einer verringerten Wasserqualität führen und möglicherweise zum Artensterben in größeren Gewässern beitragen. Daher ist es nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch aus Umweltgründen umso wichtiger, auf schädliche, nicht notwendige Inhaltsstoffe in Sonnencreme zu verzichten. Während manche dieser Stoffe bekannter sind als andere, wie etwa Mikroplastik oder Silikone, lässt sich die Liste deutlich erweitern: Polymere, PEGs, Acrylate, Octocrylene, Benzophenone, Mineralöle und nicht zu vergessen Parabene. Die Stoffgruppe der PFAS (Per- und Polyfluorierte Alkylsubstanzen) gilt zudem als besonders umweltschädlich. PFAS verbleiben über Generationen hinweg im Ökosystem und werden dadurch als Ewigkeits-Chemikalien bezeichnet. 

Bedenkliche, umweltschädliche Stoffe gibt es also viele. Da kann die Wahl der Kosmetikprodukte für Konsument:innen durchaus schwierig werden. Die Internetplattform des Startups dermaplastik bietet hier Hilfestellung: Auf der Website sind frei verkäufliche Hautpflegeprodukte aus der Apotheke gelistet, in denen weder Mikroplastik, flüssige Polymere, hormonaktive Stoffe noch PFAS zu finden sind. Weiterhin zeigen die Apps von Codecheck, BUND und Yuka nach dem Scannen des EAN die Inhaltsstoffe der entsprechenden Produkte an und wiesen auf bedenkliche Substanzen hin.  

In eco elio sind keine der weiter oben genannten Substanzen enthalten. Neben festem Mikroplastik wurde ebenfalls auf flüssige Polymere gänzlich verzichtet. Stattdessen besteht die Rezeptur aus möglichst natürlichen Materialien. Diese sind bis auf die UV-Filter alle vollständig biologisch abbaubar und sogar bei den Filtern setzen wir auf eine möglichst minimale Umweltbelastung.

Umweltfreundliche UV-Filter – EcoSun Pass approved

Ein ausreichender UV-Schutz darf bei einer Sonnencreme natürlich nicht fehlen. Aber welche Filter gibt es eigentlich, und wie umweltfreundlich sind diese? In der Diskussion um Filter tauchen immer wieder verschiedene Begriffe und Unterscheidungen auf, die teils missverständlich sein können: physikalische, mineralische, chemische Filter. Mineralischen Filtern wird oft nachgesagt, dass sie natürlich seien, wohingegen chemische Filter dem Namen nach schon unnatürlich klingen. Fest steht: Kein Filter ist vollständig biologisch abbaubar, und alle Filter sind Chemikalien. Eine korrekte und wissenschaftlich fundierte Differenzierung kann zwischen organisch-chemischen und anorganisch-chemischen Filtern (auch mineralische Filter genannt) vorgenommen werden. Erstere bestehen zwar aus Kohlenstoff und chemischen Rohstoffen, dennoch sind mineralische Filter nicht ganz so natürlich wie gedacht.

Die Formulierung von eco elio beinhaltet ausschließlich Filter organisch-chemischen Ursprungs, frei von hormonaktiven Inhaltsstoffen, Nanopartikeln oder anderen gesundheitsbedenklichen Stoffen.  Darüber hinaus sind alle Filter EcoSun Pass approved. Der von BASF entwickelte EcoSun Pass bewertet auf Basis wissenschaftlicher und international anerkannter Kriterien die Umweltverträglichkeit und Auswirkungen von UV-Filtersystemen in Sonnenschutzmitteln. Im Rahmen einer neuen, transparenten Methodik werden aktuelle Umweltdaten berücksichtigt, die sich aus acht verschiedenen Parametern zusammensetzen: Von der biologischen Abbaubarkeit und aquatischen Toxizität bis hin zum Potenzial für endokrine Wirkung. Anhand einer mathematischen Formel wird schließlich ein konkreter Wert berechnet, der einen direkten Vergleich einzelner Produkte ermöglicht (je höher dieser Wert, desto geringer die Umweltbelastung). Als eine von wenigen ausgezeichneten Sonnencremes erreicht eco elio einen besonders hohen Wert.

Unabhängig von der Filterart sollte der Anteil in einer Sonnencreme aufgrund der fehlenden biologischen Abbaubarkeit möglichst gering sein. Dieser liegt je nach Höhe des Lichtschutzfaktors bei 10 – 20 %. eco elio beinhaltet trotz hohem UV-Schutz mit LSF 50 lediglich 14 % umweltschonende Filter. Mehr Informationen zum EcoSunpass findest du hier: Blog EcoSun Pass

Produktion und Verpackung

Ganzheitlich gedacht: „Made in Germany“, kurze Lieferwege und recycelbares, leicht trennbares Verpackungsmaterial – auch hier zeigt sich Nachhaltigkeit bei eco elio. Zusätzlich zur klassischen 150 ml-Tube gibt es die Sonnencreme in Form eines innovativen „Daily Dose Kits“. Dieses umfasst einen wiederverwendbaren, langlebigen Pumpspender, eine auswaschbare Pumpe sowie zwei kleine, wiederverwendbare und ebenso auswaschbare „Let’s Go Bottles“ für unterwegs. Der Dispenser (hergestellt aus 70 % recyceltem Plastik) kann dank umweltfreundlichem Nachfüllbeutel über mehrere Jahre genutzt werden. Und sowohl die 150 ml-Tube als auch Pumpspender und Let’s Go Bottles sind voll recycelbar.

Im Vergleich zu anderen Sonnenschutzmitteln verweist unsere LCA („Life Cycle Assessment“) auf eine besonders gute Ökobilanz des Verpackungsmaterials: ein um 65 % reduzierter Plastikverbrauch sowie ein beachtlich niedriger Wert für das Global Warming Potential (GWP) – dieser liegt bei ähnlichen Verpackungssystemen 70 – 80 % höher.

Was soll ich also mit all diesen Informationen anfangen?

1.     Suche nach biologisch abbaubaren Inhaltsstoffen.
Ein Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe gibt dir hier Aufschluss. Worte wie “Polymer” oder “Acrylate” sind ein ziemlich guter Hinweis darauf, dass sie nicht biologisch abbaubar sind. Du kannst auch die Hilfe der Apps von Yuka, Codecheck oder dem BUND zur Hilfe nehmen oder der Internetplattform; dermaplastik.de.

2.     Achte auf den EcoSun Pass.
Dies ist eine vertrauenswürdige und objektive Bewertung der Umweltauswirkungen von Filterkombinationen in einer Sonnencreme.

Es ist nicht unmöglich, wirksame Sonnencreme und ökologische Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen, aber es erfordert Kosten, Aufwand und Zeit seitens der Hersteller, angefangen bei der Formulierung bis hin zur Endverpackung.

Allerdings sind aufgeklärte Verbraucher, die sich der Herausforderungen unseres Planeten bewusst sind, das entscheidende Bindeglied, wenn es darum geht, die zunehmende Verwendung nachhaltiger Produkte durch Markenhersteller zu fordern.

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